Verfasst von: Redaktion | 3. November 2008

Get together!

17 Uhr, es ist geschafft: Nach spannenden Debatten und angestrengtem Nachdenken geht der Jugendkongress 2008 der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bonn zu Ende. Wie kam die Veranstaltung bei den Teilnehmern an?

 

 

„Die Diskussionen und der direkte Kontakt mit den Ministern hat mir wirklich gut gefallen, so was erlebt man schließlich nicht alle Tage. Was meinen Workshop „Die Wehrpflicht der Zukunft- müssen wir dem Staat noch dienen?“ angeht: Der hat mich etwas enttäuscht. Da hat mir die Neutralität der Referenten gefehlt!“

 

Florian Röhrig, 20, Bundeswehr-Gefreiter

 

 

„Ich bin ehrlich gesagt eher planlos in diesen Kongress gestartet, aber als ich dann in der Podiumsdiskussion saß, dachte ich: Wow! Da könntest du den ganzen Tag mitmachen!“

 

Andreas Bergmann, 23

 

 

„Mir hat besonders die Vielfältigkeit der Workshops gefallen. Ich freue mich wirklich für meine Schüler, dass der Tag in einigen von ihnen ernsthaft politisches Interesse geweckt zu haben scheint.“

 

Marianne Michels, 59, Hauptschullehrerin (links)

 

„Ich muss sagen, ich bin mit einiger Skepsis in diesen Tag gestartet, hatte Zweifel am Durchhaltevermögen meiner Schüler und ob alles so verständlich sein würde. Jetzt bin ich aber sehr zufrieden und wirklich positiv überrascht!“

 

Annette Edelhoff, 50, Hauptschullehrerin (rechts)

 

Fragen und Fotos: Hanka Pohontsch, Ana Volkland

Advertisements

Responses

  1. Ich möchte den positiven Fazit der hier geposteten Teilnehmer ein paar kritische Anmerkungen entgegenhalten. Zwar war mir bewusst, keine wissenschaftliche Veranstaltung zu besuchen, doch von der Struktur der Veranstaltung war ich dennoch überrascht. Es scheint mir sogar so gut durchorganisiert gewesen zu sein, dass die plakativen Thesen aus den Workshops, welche in der Abschlussveranstaltung von den Moderatoren ‚präsentiert‘ wurden, bereits vor dem Workshop ausformuliert waren. Sowieso ist der Name ‚Workshop‘ äußerst verwirrend. Denn es fand kein Workshop im Sinne einer Diskussionsrunde unter thematischer Anregung der geladenen Gäste statt, sondern eine Podiumsdiskussion, vergleichbar mit der einleitenden zwischen Schäuble, Künast, Jones und Laschet – nur im Kleinen. Es passte in die Organisation des Kongress, dass man frontal vor einem ‚Podium‘ Platz nehmen durfte und nicht an einem Art runden Tisch, an dem man tatsächlich Thesen hätte erarbeiten können. Doch dann wäre die Veranstaltung und deren Inhalt wohl nicht mehr so kontrollierbar gewesen.
    Erarbeitet wurde letztlich nichts und unter Mitarbeit verstehe ich etwas anderes. Schade eigentlich. Denn am Ende des Tages blieb nur die eine Erkenntniss: Workshop bedeutet nicht gleich Workshop.

  2. Hallo Michael,

    für das Organisationsteam möchte ich kurz zu Deiner Kritik Stellung beziehen. Vielen Dank zunächst für Deine Meinung zum Kongress.

    Die Arbeitsatmosphäre in den Workshops wollen wir für das nächste Jahr verbessern, mit kleineren Workshop-Gruppen und durch gezielte Moderationen. Allerdings war es in diesem Jahr durch das große Interesse an dem Kongress nicht möglich, die Gruppen klein zu halten, was auch die Sitzordnung diktiert hat – ein runder Tisch mit 70 Teilnehmern ist unrealistisch. Auch in diesem Jahr kam es allerdings trotz der ungünstigen Sitzordnung in einigen Workshops zu lebhaften Diskussionen.

    Dass wir kein Interesse an einer „Kontrolle“ der Teilnehmer hatten, sollte schon bei der Eröffnungs-Diskussion deutlich geworden sein, wo die Teilnehmer in einer sehr offenen und direkten Gesprächsatmosphäre mit den Gästen auf dem Podium diskutieren konnten. Für die Ausformulierung der drei zusammenfassenden Thesen aus den Workshops hatten die Protokollanten durch das straffe Programm zwar nur wenig Zeit – das hat aber unseres Wissens niemanden dazu verleitet, die Thesen schon vorher einzureichen.

    Wir hoffen, im kommenden Jahr Diskussion und Austausch über die Thesen noch mehr Platz einräumen zu können, und natürlich würden wir uns freuen, wenn Du dann wieder dabei bist. Alle anderen Teilnehmer möchten wir ermuntern, uns ebenfalls ein Feedback zum Kongress zu geben, so dass wir es für das nächste Jahr berücksichtigen können.

    Grüße Christian


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: